(Aus dem Vorwort)
Bei der Behandlung der einzelnen Dichter ist es mir nicht so sehr um eine Wissensvermittlung nach Art eines Lexikons gegangen. Vielmehr soll der Leser ein sehr lebendiges und differenziertes Bild von der Persönlichkeit des Dichters, seiner biographischen Entwicklung und seinen spezifischen Prägungen erhalten. Und das nicht zuletzt unter der besonderen Berücksichtigung seines Glaubens und seiner Glaubensentwicklung, aber auch bezüglich der Art und Weise, wie dieser Glaube Ausdruck gefunden hat in seinen dichterischen Werken. Es soll – so meine Absicht – ein (sehr persönliches) Porträt des jeweiligen Dichters entstehen, bei dem der Leser am Ende das Gefühl hat, diesen tatsächlich ein Stück weit „kennengelernt“ und einen neuen Zugang zu seinem Opus gewonnen zu haben.

Matthias Hilbert